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Aleida Assmann

Der europäische Traum

Vier Lehren aus der Geschichte

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ISBN: 978-3-406-73380-2
Verlag: C.H.Beck (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
208 Seiten; 20.5 cm x 12.4 cm, 4. Auflage, 2018

Hauptbeschreibung

Das Symbol der EU ist der Sternenkreis. Lange Zeit haben wir dieses Motiv im Rahmen der offiziellen Rhetorik der EU als Symbol für die ‚Einheit in der Vielfalt’ gesehen. Heute müssen wir uns jedoch mit größerem Ernst fragen: Was hält die Sterne noch zusammen und davon ab, auseinanderzufallen? Besitzt Europa ein Leitbild? In Analogie zum ‚amerikanischen Traum’ entfaltet Aleida Assmann in diesem Buch den ‚europäischen Traum’ und meint damit vier Lehren, die die Europäer aus der Geschichte gezogen haben. Sie machen das offene Projekt Europa aus. Ob es eine Zukunft hat oder nicht, hängt deshalb nicht zuletzt davon ab, ob diese Lehren weiterhin als eine gemeinsame Grundorientierung anerkannt und umgesetzt werden.

Inhaltsverzeichnis


Inhalt



Vorwort



Erster Teil: Kann man aus der Geschichte lernen?



Zur Geschichte der EU

Vier Lehren aus der Geschichte

1. Lehre: Friedenssicherung – Wie aus Erzfeinden kooperierende Nachbarn werden

2. Lehre: Die (Wieder-)Herstellung von Rechtsstaatlichkeit oder der Umbau von Diktaturen in Demokratien

3. Lehre: Historische Wahrheit und der Aufbau einer deutschen Erinnerungskultur

4. Lehre: Die Wiederentdeckung der Menschenrechte

Der europäische Traum



Zweiter Teil: Fallbeispiele



1. Lehre: Friedenssicherung Der 8. und der 9. Mai – Zwei europäische Gedenktage?

2014/18 – Die europäische Erinnerung an den Ersten Weltkrieg

2. Lehre: Demokratisierung Deutsche Antworten auf zwei Diktaturen – Ähnlichkeiten und Unterschiede

Vergessen und Erinnern am Beispiel des Spanischen Bürgerkriegs 1

3. Lehre: Erinnerungskultur Die Rolle der 68er für die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit

Monologisches und dialogisches Erinnern in Europa

4. Lehre: Menschenrechte Die vergessene deutsche Migrationsgeschichte

Schicksalsvergleiche – Zwischen Empathie und Abwehr



Differenzen, Defizite, Desiderate

Linkes und rechtes Unbehagen an der deutschen Erinnerungskultur

Ost-West-Spaltungen

Das koloniale Erbe Europas



Epilog

Anhang

Anmerkungen

Personenregister




Biografische Anmerkung zu den Verfassern


Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie hat außerdem in Los Angeles, Princeton, Houston, Chicago, Wien und an anderen Orten gelehrt und geforscht und wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Max-Planck-Forschungspreis (2009), Ernst-Robert-Curtius-Preis (2011), A.H.-Heineken-Preis für Geschichte (2014), Karl-Jaspers-Preis (mit Jan Assmann, 2017), dem Balzan Preis (mit Jan Assmann, 2017) sowie dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018). Neben dem Standardwerk „Erinnerungsräume“ (C.H.Beck Paperback, 2018) erschienen bei C.H.Beck von ihr „Der lange Schatten der Vergangenheit“ (3. Aufl. 2018), „Geschichte im Gedächtnis“ (2. Aufl. 2014) und „Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur“ (2. Aufl. 2016).