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Stefan Moster

Alleingang

Roman

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ISBN: 978-3-86648-297-5
Verlag: mareverlag
Format: Fester Einband
368 Seiten, 1. Auflage, 2019

Hauptbeschreibung

Als Kinder sind sie Freunde: Freddy und Tom. Sie wohnen in derselben Straße, besuchen dieselbe Klasse, nachmittags spielen sie Baader-Meinhof-Bande. Während Tom als behütetes Einzelkind aufwächst, lebt Freddy mit Oma und Geschwistern in einem verwahrlosten Haushalt. Anfang der Achtziger zieht Tom in eine alternative Studenten-WG; man positioniert sich gegen Kernkraft, Startbahn West und Pershing-Raketen – und gefällt sich darin, 'einen wie Freddy' in seinen Reihen zu haben. Doch die Rolle des Außenseiters ist kompliziert.
Erzählt aus der Perspektive des Erwachsenen, der frisch aus der Haft entlassen ist, spielt der Roman an einem einzigen Tag: Von dort blickt Freddy zurück in jene Zeit, in der Freundschaften, Konflikte, freie Liebe und der Hunger nach Anerkennung sein Leben bestimmten – und zu einer Tragödie führten, die ihn viele Jahre seines Lebens kosten sollte.

Kurztext / Annotation

Der Weg in die Freiheit ist ein Weg zurück: Am Tag seiner Haftentlassung werden in Freddy Erinnerungen lebendig an die Zeit, als freie Liebe und der Hunger nach Anerkennung sein Leben bestimmten und er sich schließlich entschied, aus Freundschaft das Äußerste zu tun. Der Preis war hoch. Zu hoch? Und wo sind die Freunde von damals? Überhaupt: Wohin geht man, wenn man rauskommt?

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. Er unterrichtete an den Universitäten München und Helsinki; 2001 erhielt er den Staatlichen finnischen Übersetzerpreis. Bei mare erschien zuletzt sein Roman 'Neringa oder Die andere Art der Heimkehr' (2016). Für 'Alleingang' wurde der Autor mit dem Martha-Saalfeld-Preis 2018 ausgezeichnet.