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Thomas Roithner

Sicherheit, Supermacht und Schießgewähr

Krieg und Frieden am Globus, in Europa und Österreich

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ISBN: 978-3-99070-328-1
Verlag: MYMorawa
Format: Flexibler Einband
148 Seiten; 19 cm x 12 cm, 1. Auflage, 2018

Hauptbeschreibung

Der Globus wird gleichzeitig amerikanisiert, europäisiert und sinisiert. Außenpolitik scheint sich – hüben wie drüben – zu versicherheitlichen. Militärmacht und Wirtschaftsmacht sind mehr denn je kommunizierende Gefäße. Vom globalen Handel, Ressourcensicherung über Flüchtlinge bis zur Verbrecherjagd im Internet erhält die Armee mehr Befugnisse, mehr Geld und mehr Muskeln.

Die EU wirft zur Sicherung ihrer Interessen einen Rüstungsfonds, ein militärisches Kerneuropa samt Budgetaufstockung, Rüstungsexporte und globale Militäreinsätze in die Waagschale. Für die Öffentlichkeit mutiert diese Rüstung nahezu unbemerkt zur Verteidigung und die Mauern schrumpfen zu niedlichen Pollern. Friedensunion sieht anders aus.

Die in „Sicherheit, Supermacht und Schießgewähr“ gesammelten journalistischen Beiträge unterbreiten auch friedenspolitische Vorschläge. Wie weiter nach dem Verbotsvertrag für Atomwaffen? Waffen hat die Welt genug. Warum keine zivilen Friedensfachkräfte im neutralen Österreich einführen? Expertise wäre da. Und warum ständig kurzatmig und hilflos hinter Konflikten herhecheln, anstatt mehr Perspektiven für die zivile Krisenprävention? Ja, warum eigentlich nicht?

Kurztext / Annotation

Der Globus wird gleichzeitig amerikanisiert, europäisiert und sinisiert. Außenpolitik scheint sich – hüben wie drüben – zu versicherheitlichen. Militärmacht und Wirtschaftsmacht sind mehr denn je kommunizierende Gefäße. Vom globalen Handel, Ressourcensicherung über Flüchtlinge bis zur Verbrecherjagd im Internet erhält die Armee mehr Befugnisse, mehr Geld und mehr Muskeln.

Die EU wirft zur Sicherung ihrer Interessen einen Rüstungsfonds, ein militärisches Kerneuropa samt Budgetaufstockung, Rüstungsexporte und globale Militäreinsätze in die Waagschale. Für die Öffentlichkeit mutiert diese Rüstung nahezu unbemerkt zur Verteidigung und die Mauern schrumpfen zu niedlichen Pollern. Friedensunion sieht anders aus.

Die in „Sicherheit, Supermacht und Schießgewähr“ gesammelten journalistischen Beiträge unterbreiten auch friedenspolitische Vorschläge. Wie weiter nach dem Verbotsvertrag für Atomwaffen? Waffen hat die Welt genug. Warum keine zivilen Friedensfachkräfte im neutralen Österreich einführen? Expertise wäre da. Und warum ständig kurzatmig und hilflos hinter Konflikten herhecheln, anstatt mehr Perspektiven für die zivile Krisenprävention? Ja, warum eigentlich nicht?

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Thomas Roithner, Priv.-Doz. Mag. Dr., Friedensforscher und Journalist, Sozial- und Wirtschaftswissenschafter, Jahrgang 1971. Privatdozent für
Politikwissenschaft an der Universität Wien.
Wissenschaftliche und journalistische Publikationstätigkeit zu Fragen der Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Friedenspolitik der EU
und Österreichs, der Neutralität in Europa, den
transatlantischen Sicherheitsbeziehungen und Sicherheitsinstitutionen, Energie- und Ressourcensicherung, geopolitischen und geoökonomischen
Machtverschiebungen, der Politik der Gewaltfreiheit
sowie zur Friedens- und Antikriegs-Bewegung in
Österreich. Thomas Roithner ist Herausgeber oder
Projektleiter von über 30 Büchern zu unterschiedlichen Themen der Friedens- und Konfliktforschung.
Promotion zu Neutralitätsbewegungen in Mittel- und Osteuropa sowie in den Neutralen der EU.
Habilitation zum Thema »Der transatlantische Griff
nach der Welt. Die USA und die EU im Zeitalter
neoimperialer Kriege«. Vortrags-, Lehr-, Gutachter- und beratende Tätigkeit im In- und Ausland in
Fragen der Außen-, Sicherheits- und Friedenspolitik.