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Zeitschriften Cover

Der Jahresabschluss
Zeitschrift für Bilanzierung und Rechnungslegung

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2521-3237
Reihe: DJA - Der Jahresabschluss
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2020
Der Jahresabschluss
Christian Steiner
 
STEUERRECHT
→ Anerkennung der Forderungswertberichtigung von Darlehen an eine später insolvente Konzerngesellschaft
→ Keine gebührenrechtliche Einordnung als Vertrag auf unbestimmte Dauer bei einer Geschäftsraummiete mit (einseitigem) langjährigem Kündigungsverzicht des Mieters
→ Wichtige Änderungen im Steuerreformgesetz 2020 für Körperschaften
→ Steuerliche Zuschreibungsobergrenze nach Umgründungen (§ 6 Z 13 EStG)
→ GWG-Grenze neu
→ Abzugsverbot für Zinsen und Lizenzgebühren (§ 12 Abs 1 Z 10 KStG): Verhältnis zur Hinzurechnungsbesteuerung
IFRS/AFRAC
→ IASB veröffentlicht seine Änderungsvorschläge zur Darstellung der Rechenwerke und damit verbundenen Angaben im Abschluss
→ IASB verabschiedet Änderungen an IAS 1 zur Klassifizierung von Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig
→ Überarbeitete AFRAC-Stellungnahme 14: Bilanzierung von nichtderivativen Finanzinstrumenten (UGB) verabschiedet
→ AFRAC veröffentlicht Überarbeitungen an Stellungnahme 27: Personalrückstellungen (UGB)
→ Anpassungen an Stellungnahme 28: IAS 12 Ertragsteuern – Outside Basis Differences (IFRS)
→ Entwurf für neue AFRAC-Stellungnahme 35: Konzerneigenkapitalspiegel (UGB) veröffentlicht
DIVERSES
→ OGH-Stellungnahme zu Cash-Pooling Verträge
→ WESENTLICHE INHALTE
 
Bilanzierung von Umgründungen im UGB
Rechnungslegung bei Umgründungen im Einzelabschluss.
Der vorliegende Beitrag behandelt Fragen der Rechnungslegung von Umgründungen im Einzelabschluss nach UGB. Ausgehend von einleitenden begrifflichen Einordnungen und der Darstellung der bilanzrechtlichen Rahmenbedingungen wird zunächst die zeitliche Dimension iZm der Rückwirkungsfiktion von Umgründungen besprochen und in weiterer Folge auf die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensübernahme eingegangen. Den Abschluss bilden Aussagen zur Bilanzierung beim Übertragenden.
Eugen Strimitzer
Umgründungen in der IFRS-Rechnungslegung
Gestaltungsmöglichkeiten und mögliche Einschränkungen durch BCUCC.
Umgründungen stellen in der IFRS-Welt meist Formen von Unternehmenszusammenschlüssen dar. Solche Transaktionen „unter gemeinsamer Kontrolle“ erforscht das IASB im Rahmen eines Forschungsprojekts („Business Combinations under Common Control“). Bis es Ergebnisse gibt, wurde in IFRS 3 mit einem „Scope-out“ ein bewusster Regelungsverzicht gesetzt. Der Beitrag erläutert und illustriert in Beispielen, welche Bilanzierungsmöglichkeiten sich daraus ergeben und welche Änderungen durch das Forschungsprojekt zu erwarten sind.
Klemens Eiter / Johannes Waltersam
Umgründungstipps und -fallen bei Einbringungen ohne Kapitalerhöhung und bei Anwachsungen
Steueroptimierung bei Überführung des Vermögens einer KG in eine Kapitalgesellschaft.
Das Umgründungssteuerrecht bietet Gesellschaften ein umfassendes Instrumentarium zur Gestaltung und Optimierung deren steuerlicher Situation. Gerade bei der Einbringung von Anteilen an einer KG bestehen erhebliche steuerliche Risken, wenn die sehr formalen Voraussetzungen für den Verzicht auf eine Kapitalerhöhung nicht eingehalten werden.
Klaus Wiedermann
Die richtige Gegenleistung bei der Einbringung gem Art III UmgrStG
Ein Beitrag zum Spannungsverhältnis zwischen Umgründungssteuerrecht und gesellschaftsrechtlichen Kapitalerhaltungs- und Kapitalaufbringungsvorschriften aus Sicht der Praxis.
Das Vorliegen einer Gegenleistung stellt eine Anwendungsvoraussetzung des Umgründungssteuergesetzes (UmgrStG) für die Einbringung von einbringungsfähigem Vermögen in eine übernehmende Körperschaft dar. In der Praxis ergeben sich in diesem Zusammenhang eine Vielzahl von Fragestellungen aus dem Spannungsverhältnis zwischen der umgründungssteuerrechtlichen Möglichkeit des Unterbleibens einer Gegenleistung und den gesellschaftsrechtlichen Kapitalerhaltungs- und Kapitalaufbringungsvorschriften sowie die Frage, inwieweit Vereinbarungen von nachträglichen Gegenleistungen oder nachträgliche Anpassungen der Gegenleistung mit den Anwendungsvoraussetzungen des Art III UmgrStG im Einklang stehen.
Markus Fellner / Peter Stiegler
 
Praxisbeispiele zu Umgründungen
Praxisbeispiele zur bilanziellen Behandlung/Abbildung von Umgründungen (Verschmelzung).
Im Rahmen des ersten Praxisbeispiels werden die Möglichkeiten der bilanziellen Abbildung von Konzentrationsverschmelzungen dargestellt. Das zweite Beispiel geht auf diese Varianten im Rahmen von Konzernverschmelzungen (upstream und downstream) ein.
Carola Steiner / Christian Steiner
 
Der Grundsatz der Wesentlichkeit nach dem Anti-Gold-Plating-Gesetz 2019 und AFRAC 34
Wesentlichkeit auch für Ansatz, Bewertung und Konsolidierung.
Mit dem RÄG 2014 wurde erstmals der Grundsatz der Wesentlichkeit in § 196a Abs 2 UGB kodifiziert, allerdings nur für den Bereich der Darstellung und Offenlegung. Damit blieb unklar, ob und wieweit der Grundsatz auch für die Kategorien Ansatz, Bewertung und Konsolidierung gilt. Durch das Anti-Gold-Plating-Gesetz 2019 wurde § 196a Abs 2 UGB gestrichen; nach den Erläuterungen könne die Anwendung des Grundsatzes den Standardsettern (gemeint: AFRAC) überlassen werden. Die Stellungnahme AFRAC 34 konkretisiert den Grundsatz der Wesentlichkeit. Die neue Rechtslage ist bereits auf Jahres- und Konzernabschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31. 12. 2018 begonnen haben.
Dietmar Dokalik, Klemens Eiter
Die Liquidationsbesteuerung innerhalb und außerhalb der Unternehmensgruppe
Änderung der Rechtsansicht des BMF aufgrund aktueller Judikatur des VwGH.
Die Rechtsansicht des BMF zu den Besteuerungsfolgen der Liquidation von Kapitalgesellschaften hinsichtlich noch nicht getilgter Verbindlichkeiten einerseits und Abwicklungsergebnissen in der Unternehmensgruppe andererseits wurde im KStR-Wartungserlass 2019 vom 28. 11. 2019 grundlegend geändert.
Klaus Wiedermann
 
Abgrenzung von Transfers und Förderungen im öffentlichen doppischen Rechnungswesen: Herausforderungen und Lösungsansätze
Die Behandlung von Förderungen und Transfers im öffentlichen Sektor und ihre besonderen Herausforderungen.
Ab 2020 tritt für Länder und Gemeinden der flächendeckende Übergang von der Kameralistik (Ein-/Ausgabenrechnung) auf die doppelte Buchführung in Kraft. Eine besondere Herausforderung stellt in der praktischen Anwendung die Verrechnung von Förderungen und Transfers dar. Der Beitrag beschäftigt sich daher mit diesen Herausforderungen und bietet praktische Lösungsansätze an.
Bernhard Schatz
 
Datenanalysen im Rechnungswesen: Regressionsanalysen zur Schätzwertermittlung
Mathematik & Statistik im Jahresabschluss.
Big Data und Data Analytics sind die bestimmenden Schlagworte bei Digitalisierungsvorhaben – auch im Finanzwesen. Die mathematischen und statistischen Modelle dahinter lassen sich auch für spezifische Anwendungsfälle im Rahmen der Bilanzierung einsetzen. So kann dadurch die Ermittlung von Schätzwerten verbessert und objektiviert werden und es können zielgenauere Prognosen für künftige Perioden abgeleitet werden. Durch die Kombination von finanziellen und nichtfinanziellen Informationen entsteht somit ein Mehrwert für die Unternehmungen.
Christian Reischl
 
Fragen aus der Praxis
Wie sind Vertragsänderungen bei finanziellen Vermögensgegenständen (Schuldinstrumenten) im unternehmensrechtlichen Jahresabschluss zu bilanzieren?
Dominik Permanschlager