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Summer Splash
Georg Wilhelm
 
Internationaler Informationsaustausch, Bankgeheimnis und steuerlich nicht deklarierte Veranlagungen im Ausland
Klaus Wiedermann
Finanzstrafrechtliches Risiko bei steuerlich nicht deklariertem Auslandsvermögen
Im Beitrag werden die möglichen finanzstrafrechtlichen Konsequenzen aufgezeigt, denen Steuerpflichtige ausgesetzt sind, wenn die Daten über ihr unversteuertes Auslandsvermögen der Finanzverwaltung vorliegen. Im Anschluss an die Darstellung der derzeit geltenden Rechtslage werden die im Begutachtungsentwurf zur Finanzstrafgesetz-Novelle 2010 vom 15. 6. 2010 vorgesehenen Änderungen im Überblick erläutert.
§ 33 Abs 1 u 5 FinStrG, § 34 Abs 1 u 4 FinStrG, § 38 Abs 1 FinStrG, § 39 FinStrG
Alexander Lang
Die rechtzeitige Selbstanzeige als straffreier Weg zurück in die Steuerehrlichkeit
§ 29 FinStrG sieht die Möglichkeit einer Strafbefreiung durch Abgabe einer Selbstanzeige vor. Die strafbefreiende Wirkung ist jedoch an strenge Voraussetzungen geknüpft.
§ 29 FinStrG
Alexander Lang
Verjährung und steuerlich nicht deklarierte Veranlagungen im Ausland
Die Frage, wann die Finanzstrafbarkeit sowie die Festsetzung der Abgaben im Zusammenhang mit ausländischem Kapitalvermögen verjährt, ist im FinStrG und in der BAO unterschiedlich geregelt und bedarf für die strafbefreiende Wirkung einer Selbstanzeige einer genauen Analyse.
§ 31 FinStrG, §§ 207-209 BAO
Klaus Wiedermann
Besteuerung von ausländischem Kapitalvermögen – Ein Überblick für die Praxis
Veranlagt ein österreichischer Investor Vermögen im Ausland, so ergeben sich in Österreich vielschichtige steuerliche Fragestellungen. Ziel dieses Beitrags ist, einen (Praxis-)Überblick über die Besteuerung von in Österreich ansässigen Privatpersonen mit ausländischem Kapitalvermögen zu geben. Einerseits werden dabei die beiden großen Themenkomplexe – die Besteuerung der laufenden Erträge („Früchte“) und die Besteuerung von Vermögenszuwächsen („Vermögensstamm“) – behandelt und durch Praxistipps ergänzt. Andererseits erfolgt ein Exkurs in die Besteuerung von Zuwendungen von ausländischen Stiftungen an in Österreich ansässige Privatpersonen.
§ 30, § 37 Abs 8, § 97 EStG; § 40, § 42 InvFG
Christian Wilplinger
 
Ingrid Moser
Immissionsschutzgesetz – Luft ua
RV 782 BlgNR
Ratingagenturenvollzugsgesetz
IA 1196/A BlgNR
ORF-Gesetz ua
Lissabon-Begleitnovelle
 
Kausalität beim Prozesskostenersatz – Einschränkung der Klage auf Kosten
Bei der Kostenentscheidung auf Basis einer Klagseinschränkung auf Kosten ist der Grund der Einschränkung wahrzunehmen und zu prüfen, ob die Tatsachen, die zur Einschränkung führten, ein Obsiegen der einen oder der anderen Partei bedeuten. Die Abgabe einer außergerichtlichen Aufrechnungserklärung der beklagten Partei hat die Wirkung einer Tilgung der Hauptforderung und macht eine Prüfung des hypothetischen Prozesserfolgs entbehrlich. Der Kläger ist als obsiegend anzusehen, die eingeklagte Forderung gilt als anerkannt.
Victoria Konova
Zahlungsdienstegesetz: Ermäßigung bei Einzugsermächtigung zulässig
Viele Unternehmen verrechnen für die Bearbeitung der Zahlung ein Entgelt („Bearbeitungsentgelt“), erlassen dieses jedoch jenen Kunden, die eine Einzugsermächtigung erteilen. Die Zulässigkeit dieser Praxis ist seit dem Zahlungsdienstegesetz umstritten.
§ 27 ZaDiG
Bearbeitungsentgelt, Zahlschein, Einzugsermächtigung
Wolfgang Zankl / Ana Stahov
Verkaufsvollmachten an Pfandgläubiger sind im Grundbuchsverfahren nunmehr praktisch wertlos (Überlegungen zu 5 Ob 258/09s)
Wolfgang Kiechl
Rechtsprechung
verstSenat: Schuldenregulierungsverfahren mindert nicht generell Unterhaltspflicht
OGH 5. 5. 2010, 1 Ob 160/09z
§ 140 ABGB; §§ 193, 199 KO; §§ 291a, 291b EO; § 8 Abs 1 Z 2 OGHG
Wanderer im Schutzbereich eines Vertrags auf Felsräumung
OGH 23. 3. 2010, 8 Ob 155/09s
§§ 881, 1165, 1295 ABGB
Mangelfolgeschadenersatz ist nicht gleich Preisminderung – Grenzen der Beweislastumkehr nach § 1298 ABGB
OGH 26. 5. 2010, 9 Ob 34/09d
§§ 932, 933a, 1295ff ABGB
Verjährungslauf gegen den ruhenden Nachlass: laesio enormis
OGH 20. 4. 2010, 1 Ob 3/10p
§§ 934, 1487, 1494 ABGB
Schädigende Vermögensverwaltung
OGH 11. 5. 2010, 9 Ob 85/09d
§§ 1002ff, 1295ff ABGB
Geldwäschebestimmungen keine Schutzgesetze
OGH 19. 5. 2010, 8 Ob 145/09w
§§ 39ff BWG; § 1311 ABGB
Mit einer Anmerkung von Georg Wilhelm
„Veruntreuungsrisiko“ bei Sportwetten-Annahmestellenvertrag
OGH 4. 3. 2010, 2 Ob 134/09h
§§ 1014, 1041, 1431 ABGB
Aufwendungen des faktischen WE-Verwalters von Rücklage nicht abzugsfähig
OGH 19. 1. 2010, 5 Ob 254/09b
§§ 1025, 1037, 1438 ABGB; § 31 Abs 3, § 52 Abs 1 WEG
Kein WE-Verwalterhonorar nach Abberufung trotz Anfechtung des Beschlusses
OGH 25. 3. 2010, 5 Ob 228/09d
§§ 1025, 1037 ABGB; §§ 21, 24, 52 Abs 1 WEG
Keine Gefährdungshaftung in der Binnenschifffahrt
OGH 22. 4. 2010, 2 Ob 33/10g
§ 1295 ABGB; § 3 BinnenschifffahrtsG
Zurechnung eines Krankenpflegers wegen unterbliebener Behandlung bzw Aufklärung
OGH 11. 5. 2010, 4 Ob 36/10p
§§ 1313a, 1327 ABGB; § 23 KAKuG; § 36 Abs 8 Wr KrankenanstaltenG; § 48 Abs 2 Z 1 ÄrzteG
Politische Debatte lässt wenig Raum zur Einschränkung des Rechts auf Meinungsäußerung
OGH 19. 3. 2010, 6 Ob 265/09b
§ 1330 ABGB; Art 10 MRK
Protokollierter Einzelunternehmer nicht unter Firma ins GB einzutragen
OGH 25. 3. 2010, 5 Ob 219/09f
§ 17 UGB; § 27 Abs 2, § 98 GBG
Erforderlicher Umweg über Gehsteig macht Fläche zu „notwendig“ allgemeinem Teil der Liegenschaft
OGH 11. 2. 2010, 5 Ob 201/09h
§ 2 Abs 4, § 17 WEG
Einwendungsdurchgriff im Wechselprozess bei einheitlichem Rechtsgeschäft
OGH 22. 4. 2010, 8 Ob 156/09p
Art 17 WechselG
 
Die Anordnung der Urkundenvorlage im internationalen Schiedsverfahren
Die Anordnung der Urkundenvorlage auf Antrag der Gegenseite hat sich in internationalen Schiedsverfahren zu einem verbreiteten Werkzeug der Beweisführung entwickelt. Parteien aus dem kontinentaleuropäischen Rechtsraum sind aufgrund der Existenz und insb des Umfangs solcher Zwischenverfahren regelmäßig überrascht und auf die resultierenden Herausforderungen nicht genügend vorbereitet. Der Einfluss auf den Verfahrensausgang darf nicht unterschätzt werden.
§ 303 ZPO, § 594 ZPO, § 599 ZPO
Document Production, Schiedsverfahren, Urkundenvorlage, Beweisverfahren
Christian W. Konrad / Philipp Peters
Rechtsprechung
Erfordernis der Vollstreckbarkeitsbestätigung inländischer Schiedssprüche
OGH 24. 2. 2010, 3 Ob 25/10p
§ 1 Z 16, § 54 Abs 2 EO; § 606 Abs 6, § 607 ZPO
Vollstreckbarkeitsbestätigung, inländischer Schiedsspruch, vereinfachtes Bewilligungsverfahren
Mit einer Anmerkung von Markus P. Fellner
(Un-)Anwendbarkeit des Art 22 Nr 5 EuGVVO auf Oppositionsklagen
OGH 24. 3. 2010, 3 Ob 12/10a
§§ 35, 36 EO; Art 2, Art 5 Nr 2, Art 22 Nr 5 EuGVVO
Internationale Zuständigkeit, Oppositionsklage, Unterhaltstitel, Impugnationsklage
Gehörige Fortsetzung des Pfandverwertungsverfahrens
OGH 23. 2. 2010, 4 Ob 125/09z
§ 256 Abs 2 EO
Vollstreckungsvereitelung, Verkaufsverfahren, Verwertungsverfahren, Pfandrecht, gehörige Fortsetzung
Verwertung von Transkripten heimlicher Tonbandaufnahmen
OGH 24. 2. 2010, 3 Ob 16/10i
§ 16 ABGB; § 266 ZPO
Beweisverwertung, Transkript, Tonaufnahme, Urkundenbeweis
Vereinbarung der internationalen Zuständigkeit nach Art 23 EuGVVO
OGH 9. 4. 2010, 3 Nc 12/10k
§ 28 JN
Ordinationsantrag, Gerichtsstandsvereinbarung, internationale Zuständigkeit
Internationale Zuständigkeit nach Art 6 Nr 1 EuGVVO – Konnexität zwischen Schadenersatzansprüchen gegen Verkäufer und Hersteller
OGH 11. 3. 2010, 4 Ob 173/09h
Art 6 Nr 1 EuGVVO
Internationale Zuständigkeit, Konnexität, doppelrelevante Tatsachen
Internationale Zuständigkeit in Verbrauchersachen durch rügelose Einlassung
EuGH 20. 5. 2010, C-111/09, ČPP Vienna Insurance Group/Michal Bilas
Art 24 EuGVVO
Versicherungssachen, Zuständigkeit, Einlassung, Zuständigkeitsvereinbarung
 
Änderungen im Syndikat und Angebotspflicht
Die Angebotspflicht nach dem Übernahmegesetz (ÜbG) wird nicht nur durch Kontrollerlangung aufgrund von Anteilserwerb ausgelöst, sondern kann auch – unter anderem – durch Änderungen der Zusammensetzung einer Gruppe gemeinsam vorgehender Rechtsträger ausgelöst werden. In einer jüngst veröffentlichten Stellungnahme hat die Übernahmekommission (ÜbK) eine Syndikatsvereinbarung beurteilt, deren Abschluss trotz einer an sich relevanten Änderung der Zusammensetzung des Syndikats zu keiner Angebotspflicht geführt hat.
ÜbG, AktG
Übernahmerecht, Änderung im Syndikat, Angebotspflicht, Ausnahmen, Gefährdung von Aktionärsinteressen
Florian Kusznier
Rechtsprechung
Reichweite der Zustimmung zu konkurrenzierender Tätigkeit des GmbH-Geschäftsführers
OGH 21. 4. 2010, 7 Ob 23/10y
§ 24 GmbHG; §§ 502, 510 ZPO; § 863 ABGB
Kein Mangel der Einberufung, wenn ein neuer Gesellschafter erst nach der Ladung zur Generalversammlung von seiner Eintragung in das FB erfährt
OGH 18. 2. 2010, 6 Ob 1/10f
§§ 41, 76, 78 GmbHG; § 1009 ABGB
Verschmelzung der Enkelgesellschaften einer Großmutter – Bewertung der möglichen Einlagenrückgewähr, wenn eine der Töchter eine ausländische Gesellschaft ist
OGH 15. 4. 2010, 6 Ob 226/09t
§§ 82, 83, 86, 96–110 GmbHG; §§ 52, 220–233 AktG; § 15 FBG; §§ 16, 49, 66 AußStrG
Verdeckte Sacheinlage, keine eingehende Prüfpflicht des Gerichts bei Bestellung eines Gründungsprüfers auf Antrag der zu prüfenden Gesellschaft
OGH 15. 4. 2010, 6 Ob 162/09f
§§ 20, 25–27, 45ff AktG; § 6a GmbHG; § 228 UGB
Vereinsmitgliedschaft soll nur aus wichtigen Gründen verloren gehen
OGH 18. 2. 2010, 6 Ob 20/10z
§§ 3, 7, 8 VerG; § 1210 ABGB; § 140 UGB; § 66 GmbHG; § 502 ZPO
Keine prozessual wirksame Vollmacht iSd § 27 Abs 1 ZPO für liechtensteinische Rechtsanwalts-AG
OGH 20. 5. 2010, 4 Ob 221/09t
§ 27 ZPO; § 21c bis g RAO; §§ 2ff, 16, 24ff EIRAG; § 1002 ABGB
 
Kronzeuge ohne Krone?
Zur Verletzung von Kooperationspflichten beim Kronzeugenantrag
Ist ein Unternehmen erst einmal Kronzeuge im kartellrechtlichen Bußgeldverfahren, kann ihm nichts mehr passieren – könnte man meinen. Doch weit gefehlt. Der Erlass oder die Ermäßigung der Geldbuße erfordert die fortlaufende Kooperation mit der Wettbewerbsbehörde.
§ 11 Abs 3 WettbG, Art 23 VO 1/2003
Kronzeugenprogramm, Geldbußenerlass, Absehen vom Geldbußenantrag, Verletzung von Kooperationspflichten
Till Patrik Holterhus / Lars Maritzen
Rechtsprechung
„Tirol Milch“ Logo
OGH 11. 5. 2010, 4 Ob 49/10z
§ 21 Abs 1 UrhG
„Tirol Milch“ Logo
Mit einer Anmerkung von Georg Schönherr / Markus Grötschl
Rückruf des Werknutzungsrechts
OGH 20. 4. 2010, 4 Ob 158/09b
§ 29 Abs 4 UrhG
Christine L.
Mit einer Anmerkung von Christian Schumacher
Verjährung des Unterlassungsanspruchs
OGH 23. 2. 2010, 4 Ob 15/10z
§ 20 UWG
Rechtspfleger
Mit einer Anmerkung von Christian Schumacher
Beschreibende Angabe: Schutzausschlussgrund, Verwendung als Bestimmungsangabe
OGH 23. 3. 2010, 17 Ob 18/09k
§ 4 Abs 1 Z 4, § 4 Abs 1 Z 5, § 10 Abs 3 MSchG; Art 6 MarkenRL
Gute Laune Tee
Mit einer Anmerkung von Christian Schumacher
Keine Erschöpfung des Markenrechts bei Werbemitteln
EuGH 3. 6. 2010, C-127/09
Art 13 Abs 1 GMV; Art 7 Abs 1 MarkenRL
Parfümtester
Mit einer Anmerkung von Christian Schumacher
 
Versetzung von ausgegliederten Bediensteten
Im Zuge von Ausgliederungen werden öffentlich Bedienstete regelmäßig dem nunmehr ausgegliederten Rechtsträger zur weiteren Dienstleistung zugewiesen. Da dieser im Normalfall als Betrieb iSd ArbVG organisiert ist, stellt sich die Frage, ob die Betriebsverfassung des ArbVG und somit auch der darin verankerte Versetzungsschutz auch auf die öffentlich Bediensteten anzuwenden ist.
§§ 33, 101 ArbVG, Art 21, 94 B-VG, §§ 38–40 BDG, § 17 PTSG
Ausgliederung; Versetzung; Betriebsrat
Andreas Gerhartl
Rechtsprechung
Keine Kündigungsentschädigung nach GlBG alt
OGH 11. 5. 2010, 9 ObA 55/09t
§ 12 Abs 7 GlBG (aF)
Kündigungsentschädigung, Anfechtung, GleichbehandlungsG
Berechnung der Entgeltgrenze bei Konkurrenzklauseln
OGH 11. 5. 2010, 9 ObA 154/09a
§ 36 AngG; § 2c AVRAG
Entgeltgrenze, Konkurrenzklausel
Mit einer Anmerkung von Diana Niksova
Sozialvergleich
OGH 11. 5. 2010, 9 ObA 69/09a
§ 105 Abs 3 Z 2 ArbVG
Sozialvergleich
Probezeit bei Lehrlingen
OGH 11. 5. 2010, 9 ObA 39/10s
§ 15 Abs 1 BAG
Probezeit, Lehrlinge, Auflösen
Reisezeiten nach ÖBB-Arbeitszeiten-Kollektivvertrag
OGH 26. 5. 2010, 9 ObA 34/10f
§ 10 AZG; § 10 KV AZ-ÖBB
Reisezeiten, Arbeitszeit, Überstundenzuschlag
Checkliste: Ferialpraktikanten und Ferialarbeitnehmer
Die Generation Praktikum lernt vor allem in den Sommermonaten den „Ernst des Lebens“ kennen. Dabei ergeben sich auch er(n)ste arbeitsrechtliche Fragestellungen.
Alexander Burz
 
Mehrwertsteuerpaket und freie Berufe (I)
Das ab 1. 1. 2010 geltende Mehrwertsteuerpaket hat bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen gravierende Änderungen bewirkt und auch einige Zweifelsfragen aufgeworfen. Der Artikel stellt in zwei Teilen die Problematik bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen dar und bietet praxisbezogene Lösungsansätze.
§ 3a Abs 6 UStG, § 19 UStG, Art 21 Abs 3 UStG
Wolfgang Berger / Petra Reinbacher
Zur Bankrotterklärung der orthodoxen Unternehmensbewertungslehre
Wenn es zur öffentlichen Bankrotterklärung der wissenschaftlich unhaltbaren orthodoxen Unternehmensbewertungslehre noch eines der Öffentlichkeit zugänglichen Beweises bedurfte, so wurde dieser jedenfalls im Rahmen der „Wiener Bilanzrechtstage 2010“ an der Wirtschaftsuniversität geliefert!
Herbert R. Haeseler / Franz Hörmann
Rechtsprechung
Anwendung der Margenbesteuerung bei Jugend-Urlauben in Österreich
VwGH 22. 3. 2010, 2007/15/0108
§ 23 UStG 1994
Mit einer Anmerkung von Elisabeth Hütter
Einkünftezurechnung bei zwischengeschalteter liechtensteinischer Handelsanstalt
VwGH 20. 5. 2010, 2006/15/0005
§ 22 BAO
Einkünftezurechnung, Missbrauch
Mit einer Anmerkung von Christoph Marchgraber
Anrechnungsschranken bei ausländischen Steuern
VwGH 26. 5. 2010, 2005/13/0031
Art 22 DBA Ungarn
Mit einer Anmerkung von Martina Gruber
Konzerninterne Entsendung von Arbeitnehmern: Arbeitgeberbegriff und Qualifikationskonflikte
UFS 7. 4. 2010, RV/0052-W/10
Art 15 Abs 2 lit b DBA Italien
Mit einer Anmerkung von Kasper Dziurdź
 
Neue Geldwäschebestimmungen für Rechtsanwälte
Der Beitrag befasst sich mit den Änderungen in der Rechtsanwaltsordnung, welche mit 1. 7. 2010 in Kraft traten. Darin sind verschärfte Sorgfalts- und Identifizierungspflichten zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorgesehen.
§§ 8a – 8f RAO, § 9 RAO, § 12 RAO
Geldwäsche, Geldwäschebestimmungen, Terrorismusfinanzierung, Sorgfaltspflicht, Identifizierungspflicht, Rechtsanwalt, Financial Action Task Force, FATF, Unternehmenskauf, Immobilienkauf, Treuhand, Verwaltung, risikobasierte Prüfung
Wolfgang Sieh
Beschaffung von Rechtsberatungsleistungen:
Ein kurzer Überblick
§§ 2, 3, 38, 78, 141–280 BVergG 2006
Dienstleistungsauftrag, geistige Dienstleistung, Rechtsberatung, Rechtsanwalt, Anwendbarkeit des BVergG
Daniel Stanonik
Rechtsprechung
Keine Zukunftsprognose bei Untersagung der Gewerbeausübung
VwGH 22. 4. 2010, 2006/04/0069
§ 5, § 13 Abs 1, § 340 Abs 1 und 3 GewO 1994
Mit einer Anmerkung von Edmund Primosch
Zur Ausnahme vom Anschlusszwang an eine öffentliche Wasserversorgungsanlage
VwGH 22. 4. 2010, 2008/07/0143
§ 2 Abs 2, § 3 Abs 2 OÖ WasserversorgungsG
Mit einer Anmerkung von Edmund Primosch
Übergangsrecht für Pferdeeinstellungsbetriebe
VwGH 11. 5. 2010, 2008/05/0042
§§ 44 Abs 4 TSchG
Mit einer Anmerkung von Edmund Primosch
 
Neues aus Europa – Aktuelle Rechtsetzung und Entscheidungen der EU
Wolfgang Urbantschitsch / Edith Hofer
Wettbewerbsrecht
VO (EU) 2010/461 der Kom v 27. 5. 2010 über die Anwendung von Art 101 Abs 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf Gruppen von vertikalen Vereinbarungen und abgestimmten Verhaltensweisen im Kraftfahrzeugsektor, ABl L 2010/129, 52
Bekanntmachung der Kom - Ergänzende Leitlinien für vertikale Beschränkungen in Vereinbarungen über den Verkauf und die Instandsetzung von Kraftfahrzeugen und den Vertrieb von Kraftfahrzeugersatzteilen, ABl C 2010/138, 16
Staatliche Beihilfen: Vorschriften für Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse – Öffentliche Konsultation der EK, IP/10/715
Geldbußen in Höhe von 622 Mio Euro gegen 17 Hersteller von Badezimmerausstattungen wegen Teilnahme an Preiskartell, IP/10/790
Gerichtshof bestätigt Alrosa / De Beers Diamanten-Entscheidung
Finanzmarkt
Kom schlägt verbesserte EU-Aufsicht der Ratingagenturen vor und stößt Diskussion über Corporate Governance in Finanzinstituten an, IP/10/656
Energie
RL 2010/30/EU des EP und des Rates v 19. 5. 2010 über die Angabe des Verbrauchs an Energie und anderen Ressourcen durch energieverbrauchsrelevante Produkte mittels einheitlicher Etiketten und Produktinformationen, ABl L 2010/153, 1
RL 2010/31/EU des EP und des Rates v 19. 5. 2010 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, ABl L 2010/153, 13
Kom führt Zertifizierungssystem für nachhaltige Biokraftstoffe ein, IP/10/711
Der unionsrechtliche Transparenzgrundsatz im Glücksspiel
Der Transparenzgrundsatz, spezifischer Ausdruck des Gleichbehandlungsgrundsatzes und fundamentales Prinzip des Unionsrechts, soll laut jüngstem EuGH-Urteil für die Ausschreibung und Vergabe von Glücksspiellizenzen nur in Ausnahmefällen anwendbar sein. Das Urteil Sporting Exchange weist Besonderheiten des niederländischen Ausgangsverfahrens auf, die es für eine Einordnung in die bisherige EuGH-Judikatur zu analysieren gilt.
Art 56 AEUV, §§ 14, 21 GSpG
Transparenzgrundsatz, Konzessionsvergabe, Glücksspielrecht
Arthur Stadler / Nicholas Aquilina
Rechtsprechungsübersicht Europäische Gerichte
Der Berichtszeitraum für die folgende Übersicht der wichtigsten Urteile in den Bereichen Steuern und Freier Warenverkehr ist Dezember 2009 bis Mai 2010.
Steuerrecht
Freier Warenverkehr
Natascha Schneider / Martin Steinberger
 
Das Instrument der Fairness Opinion
Das Instrument der Fairness Opinion gewinnt vor dem Hintergrund der Business Judgment Rule zunehmend an Bedeutung. Der Anwendungsbereich ist dabei weit zu fassen. Aus aktuellem Anlass veröffentlichte das deutsche Institut der Wirtschaftsprüfer einen Entwurf zur Erstellung von Fairness Opinions.
Günther Lamparter / Kurt Schweighart