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Anna-Lena Kotzur

Die verlustfreie Bewertung des Bankbuchs

Eine theoretische und umsetzungsorientierte Analyse der aktuellen Regelung

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ISBN: 978-3-8441-0535-3
Verlag: Josef Eul Verlag
Format: Flexibler Einband
XXII, 186 Seiten; 21 cm x 14.8 cm, 1. Auflage, 2017

Hauptbeschreibung

Die schwierigen Rahmenbedingungen für Kreditinstitute waren seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 insbesondere geprägt vom Rückgang des Zinsniveaus. Der Zinsüberschuss, der dem Naturell des klassischen Bankgeschäfts entsprechend die mit Abstand größte und damit wichtigste Ertragsquelle von Kreditinstituten darstellt, geriet besonders unter Druck. Vor diesem Hintergrund vermag es nicht verwundern, dass das Interesse am Zinsänderungsrisiko während dieser Zeit stark zunahm. Eingebettet ins Spannungsfeld zwischen Bankenaufsicht, internem Bankcontrolling und Bankbilanzierung, war der Aktionismus überall spürbar. Aus Bilanzierungssicht wurde mit der Veröffentlichung des IDW RS BFA 3 am 30. August 2012 eine Stellungnahme zur Rechnungslegung (RS) bezüglich der Bewertung zinsbezogener Geschäfte des Bankbuchs eingeführt.

Ziel dieser Arbeit ist es, die wesentlichen Merkmale der IDW-Verlautbarung aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere bilanztheoretisch, praktisch und empirisch, zu evaluieren und mögliche Schwachstellen aufzuzeigen. Des Weiteren wird das theoretische Fundament analysiert und verifiziert. Aus theoretischer Sicht ist die IDW-Verlautbarung, die mit Veröffentlichung des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) einen praxisfokussierten Hintergrund besitzt, besonders, da die vorgesehene Wahlmöglichkeit der anzuwendenden Methode implizit über das sogenannte Lücke-Theorem begründet wird. Das Lücke-Theorem stellt eine konzeptionelle Verknüpfung des Kapitalwerts von Zahlungsströmen mit dem Kapitalwert aus Periodenerfolgen dar. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Verzahnung von modelltheoretischen, bilanztheoretischen und praktischen Überlegungen in weiten Teilen in der IDW-Verlautbarung plausibel ist, indem die jeweiligen Konzepte korrekt „eingesetzt“ werden. Allerdings lassen sich auch Schwachstellen feststellen. Die Schwachstellen führen regelmäßig zur Verletzung des zugrunde gelegten Methodenwahlrechts.

Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Untersuchung

2. Grundlagen der verlustfreien Bewertung
2.1. Zinsänderungsrisiko
2.2. Die Konzeption der „verlustfreien Bewertung“ im Bankbuch
2.3. Bilanzielle Berücksichtigung von Zinsänderungen im Bankbuch

3. Umsetzung der verlustfreien Bewertung des Bankbuchs
3.1. Überblick der aktuellen Regelung der verlustfreien Bewertung
3.2. Bisherige Veröffentlichungen zu BFA 3
3.3. Vorstellung und Würdigung der wesentlichen Merkmale
3.4. Aktuelle Herausforderungen
3.5. Zwischenfazit I

4. Modellbasierte Analyse der IDW Verlautbarung
4.1. Allgemeiner Beweis der Gleichwertigkeit der Methoden durch das Lücke-Theorem
4.2. Übertragung der Erkenntnisse auf ein numerisches Beispiel
4.3. Erweiterung des allgemeinen Beweises
4.4. Numerische Beispiele für Erweiterung
4.5. Zwischenfazit V

5. Empirische Untersuchung
5.1. Hintergrund
5.2. Deskriptive Statistik der wesentlichen Umsetzungsmerkmale der verlustfreien Bewertung
5.3. Weiterführende Auswertung des Datensatzes
5.4. Zwischenfazit VI und Forschungsausblick

6. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung