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Selahattin Akti

Gott und das Übel

Die Theodizee-Frage in der Existenzphilosophie des Mystikers Muhyiddin Ibn Arabi

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ISBN: 978-3-942914-15-4
Verlag: Chalice
Format: Flexibler Einband
172 Seiten; 21.5 cm x 13.5 cm, Erstausgabe, 2016

Hauptbeschreibung

Krankheit, Schmerz und Tod, Naturkatastrophen, Verbrechen, Krieg und Terror – warum lässt Gott das alles geschehen? Weshalb verhindert ein (all)mächtiger Schöpfer nicht das Leid und das Böse in der Welt? Die Frage nach dem Grund des Übels hat die Menschen seit jeher bewegt, Anhänger monotheistischer Religionen schon immer herausgefordert und Philosophen wie Atheisten als gewichtiges Argument gedient. Wer sich über dieses komplexe Thema, die sogenannte Theodizee, den Kopf zerbricht, gerät schnell in weltanschauliche Untiefen. In diesem anregenden Buch erklärt der Sprach- und Kultur wissenschaftler Selahattin Akti, wie einer der bedeutendsten islamischen Mystiker, der große andalusische Sufi-Meister Muhyiddin Ibn Arabi (1165–1240), diese grundlegende Fragestellung beantwortet. Nach einer fundierten Darstellung der unterschiedlichen Lösungs wege in der Geschichte der Philosophie sowie in den christlichen und islamischen Theologien erläutert der Autor mit spürbarer Sachkenntnis den Fragenkomplex des Übels aus dem Blickwinkel des mystischen Erkenntnisweges. Ein wichtiger Verständnisschlüssel ist dabei Ibn Arabis Existenzphilosophie der »Einheit des Seins«, die unter dem Begriff wahdat al-wujud den Sufismus nachhaltig bereichert hat. Dabei gelingt Selahattin Akti neben einer hervorragenden Kurzdarstellung von Leben, Werk und Denken des »Größten Scheichs« eine intelligente, gut verständliche Erklärung von dessen tiefen Ein sichten und an spruchsvollen Konzepten zum Verhältnis von Gott, Welt und Mensch, zur Problematik von freiem Willen und Vorbestimmung, zur Schöpfung als permanenter Selbstmanifestation des »verborgenen Schatzes« und als Bewegung der Liebe, zur Unterscheidung von al-Haqq (dem Allwahren) und Allah (Gott) sowie zur Funk tion der Göttlichen Namen im Schöpfungsprozess und zur Bedeutung des vollkommenen Menschen als Abbild und Statthalter Gottes.