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Florian Kästle; Dirk Oberbracht

Unternehmenskauf - Share Purchase Agreement

Vertragsmuster in englischer Sprache (für deutsches Recht). Mit Dok. in engl. Sprache. Mit Formularen zum Download

40,70 EUR inkl. MwSt.
Ca. Preis, erscheint im Februar - wir liefern sofort nach Einlangen!
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ISBN: 978-3-406-69710-4
Verlag: C.H.Beck (Deutschland)
Format: Flexibler Einband
350 Seiten; Mit Formularen zum Download; 24 cm x 16 cm, 3. Auflage, 2018

Hauptbeschreibung

Zum Werk
Die rechtliche Beratung bei Unternehmenskäufen gehört zu den faszinierendsten und anspruchsvollsten Aufgaben des wirtschaftsberatenden Juristen. Dreh- und Angelpunkt dieser Königsdisziplin der wirtschaftsrechtlichen Beratung ist die Gestaltung des Unternehmenskaufvertrages.
Unternehmenskaufverträge werden heute selbst unter deutschen Parteien überwiegend in englischer Sprache als der lingua franca des M&A-Geschäfts abgeschlossen. Das vorliegende Muster eines Unternehmenskaufvertrags ist daher in englischer Sprache verfasst. Es reflektiert den Unternehmenskaufvertrag so, wie er in der modernen M&A-Praxis gehandhabt und verstanden wird: als einen Vertragstyp, der zwar im Ausgangspunkt anglo-amerikanischer Herkunft ist, aber in Deutschland durch eine etablierte Vertragspraxis ein spezifisch deutsches Gepräge erhalten hat. Das Vertragsmuster und die Erläuterungen reflektieren die langjährigen Erfahrungen der Verfasser als rechtliche Berater bei unzähligen Unternehmenskäufen und sonstigen M&A-Transaktionen.
Daraus entstanden ist ein Vertrag mit zahlreichen Definitionen und Einzelklauseln, Varianten und Alternativen für unterschiedliche Fallgestaltungen.
Eine Einführung stellt die rechtlichen Grundlagen des Unternehmenskaufs dar.
Abgerundet wird das Buch wie alle Bände der Reihe durch weiterführende Hinweise zu Literatur und Rechtsprechung sowie ein ausführliches Sachregister.
Vorteile auf einen Blick
- mit Muster in englischer Sprache
- unerreicht kompakte Darstellung
Zur Neuauflage
Seit dem Erscheinen der letzten Auflage dieses Buches haben sich auf den M&A-Märkten wichtige Entwicklungen ergeben, die auch die Vertragspraxis beeinflussten. Das von Niedrigzins und Anlagedruck geprägte wirtschaftliche Umfeld führte zu einer deutlichen Belebung des M&A-Geschäfts. Private Equity ließ die Belastungen aus Finanz- und Eurokrise hinter sich und erlebte eine Renaissance. Konsolidierungsdruck und die "Politik des leichten Geldes" gaben einem neuen M&A-Boom zusätzlich Nahrung. Nutznießer des Booms sind vor allem die Verkäufer von Unternehmen. Profitable Unternehmen, insbesondere aus dem Portfolio von Private Equity-Fonds, finden reißenden Absatz. Bewertungen stiegen in Größenordnungen an, die in manchen Bereichen bereits die Bildung von Preisblasen befürchten lassen.
Das wirtschaftliche Übergewicht der Verkäuferseite prägt seit einigen Jahren auch die Vertragsgestaltung bei M&A-Transaktionen. Ein Resultat dieser Entwicklung ist das Phänomen der Gewährleistungsversicherungen (Warranty & Indemnity Insurances). Mit einer Gewährleistungsversicherung verlagert der Verkäufer die Gewährleistung für das verkaufte Unternehmen auf einen Versicherer. Beim Verkauf von Portfolio-Gesellschaften durch Private Equity-Fonds ist das mittlerweile Standard. Für die Due Diligence-Prüfung des Käufers und die Vertragsgestaltung bringt es neue Herausforderungen. Weitere verkäuferfreundliche Tendenzen zeigen sich in der steigenden Popularität von Locked Box-Kaufpreisklauseln und der bei vielen Transaktionen deutlichen Verkürzung der Vollzugsvoraussetzungen (Closing Conditions).
Eine weitere die M&A-Märkte der letzten Jahre prägende Entwicklung besteht in der zunehmenden Präsenz chinesischer Käufer bei Unternehmenskäufen. Viele chinesische Unternehmen haben sich in den letzten Jahren so weit professionalisiert, dass sie im Bieterkampf um technologiestarke westliche Unternehmen als ernstzunehmende Interessenten auftreten. Der befürchtete "Ausverkauf" westlicher Unternehmen an Chinesen rief in Deutschland und in den USA die Politik auf den Plan, die mit der Verschärfung außenwirtschaftlicher Beschränkungen unerwünschte Verkäufe zu verhindern versucht. Der Verkauf deutscher Unternehmen an Nicht-EU-Ausländer unterliegt seither engeren Restriktionen.
Die zunehmende Bedeutung chinesischer Verkäufer zeigt sich auch in der Vertragspraxis. Auf die bei chinesischen Käufern infolge von Genehmigungserfordernissen bestehende Unsicherheit des Vollzugs von Transaktionen reagiert die Vertragspraxis mit einer Renaissance der Vertragsstrafen (Break Fees). Der Befürchtung von Technologietransfer und Arbeitsplatz-Abbau, auch wenn sie sich bei den meisten chinesischen Käufern als unbegründet erweist, versuchen die Parteien mit Standort- und Arbeitsplatz-Garantien entgegenzuwirken.
Zielgruppe
Für Rechtsanwälte, Wirtschaftsjuristen und Steuerberater, aber auch für Unternehmer und Manager, die mit M & A befasst sind.