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Alexander Guzewicz

Jugendrausch

Ein Ólafur Davídsson Roman

5,10 EUR inkl. MwSt.
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ISBN: 978-3-939984-25-2
Verlag: eure-l verlag
Format: E-Book Text (PDF (mit DRM) sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!)
280 Seiten, 1. Auflage, 2012

Inhaltsverzeichnis

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Kurztext / Annotation

Ein Toter in einer Berliner Vorstadtvilla. Nichts Besonderes für einen Kriminalanalysten. Aber warum ist das Opfer nackt? Und was hat es mit dem merkwürdigen Raum auf sich, in dem der Junge gefunden wird? Die Nachforschungen haben einen größeren Einfluss auf die Zukunft der Ermittler als zunächst angenommen. Ólafur Davídsson sieht sich immer wieder mit seiner eigenen Jugend konfrontiert, die alles andere als perfekt war. Plötzlich steht die Welt auf dem Kopf und eine zweite Jugend ist für ihn scheinbar zum Greifen nahe. Erst als der Fall schon fast gelöst ist, erkennt Ólafur Davídsson, wer die Kosten für den Schönheitswahn und den Traum von einer ewigen Jugend tragen muss. Spätestens jetzt steht jeder vor der Frage: Wie weit würde ich dafür gehen, in einem jungen und makellosen Körper neu anfangen zu können?

Alexander Guzewicz ist in der Nähe von Heidelberg aufgewachsen und hat dort eine juristische Ausbildung beim Land Baden-Württemberg absolviert. Er hat schon sehr früh, im Alter von fünfzehn Jahren, mit dem Schreiben begonnen.

Textauszug

"Ist es nicht unwahrscheinlich, dass jemand aus seiner Familie den gleichen Vornamen hatte wie er?", gab der Mann nach einer Weile zu bedenken.

"Dieser Fall ist komplizierter als die meisten anderen Fälle. Es gibt mehrere Ungereimtheiten, weshalb ich diese Merkwürdigkeit hier nicht ausschließen möchte", antwortete Davídsson, der nicht zu viel über den Fall verraten wollte, aber trotzdem genug sagen musste, um sein Gegenüber dazu zu bringen, ihm auf seine Fragen zu antworten.

"Ich kenne niemanden außer mir, der Janik Enzer heißt und ich habe auch keine Kinder oder Enkel, die so heißen. Vielleicht ist es für Ihren Fall aber interessant, was sich hinter dem Namen Janik verbirgt. Es gibt da die unterschiedlichsten Schreibweisen."

Lautes Hundegebell unterbrach ihn. Es war direkt vor der Wohnungstür. Der lange schlauchförmige Hausflur schien den Krach noch zu verstärken. Enzer stand auf, schloss die Wohnzimmertür, die das Bellen etwas abschirmte, und setzte sich wieder auf seinen Platz.

"Wo war ich? ... Ach, ja. Jannick stammt zum Beispiel ursprünglich aus Dänemark, während Yannik aus Frankreich stammt. Die Bedeutungsherkunft ist klar. Es ist eine Abwandlung von Johannes und bedeutet 'hat Gnade erwiesen'. In Deutschland tauchen die unterschiedlichen Formen erst seit 1986 in nennenswerter Anzahl in den Vornamensstatistiken auf und erfreuten sich seither immer größerer Beliebtheit."

Er sah wieder zu Davídsson hinüber und meinte dann mit faltiger Stirn: "Ich hoffe, ich habe Sie mit meinem kleinen Vortrag nicht zu sehr gelangweilt."

"Nein, überhaupt nicht. Ich bin nur erstaunt darüber, was Sie alles über Ihren Namen wissen."

"Sie sind Isländer, nicht wahr? In ihrer Heimat werden die Namen meistens noch nach alter germanischer Tradition vergeben. Die Kinder bekommen den Vornamen des Vaters als Nachnamen, indem bei einem Sohn die Endung -son und bei einer Tochter die Endung -dóttir anhängt wird. Danach ändert sich der Name nicht mehr, auch nicht bei einer Heirat. Ich glaube gelesen zu haben, dass es eine Kommission gibt, die die Vornamen festlegt, die man seinen Kindern geben darf, wenn man sich nicht an diese Tradition halten möchte."

Der Hund beruhigte sich immer noch nicht, aber das schien Enzer nicht in seinem Eifer zu bremsen. Er schien es überhaupt nichtmehr zu bemerken.

"Will man auch keinen Namen von der Liste nehmen, die die Kommission festgelegt hat, muss man dies ihr gegenüber begründen und sie entscheidet dann darüber, ob der schließlich gewählte Name in die Geburtsurkunde eingetragen werden darf oder nicht. Aber nur etwa zehn Prozent der Isländer machen überhaupt von dieser Möglichkeit Gebrauch. Das ist ziemlich kompliziert bei euch, aber auch spannend.".

Enzer lächelte entschuldigend, als ihm bewusst wurde, dass er einem Isländer erklärt hatte, wie die Namensgebung in dessen Heimat funktionierte.

Ólafur Davídsson nickte anerkennend. Er hatte noch mit niemandem gesprochen, der die Namensgebung in Island als 'spannend' bezeichnet hatte.

"Woher kommt dieses Interesse an der Namensgebung? Sind Sie Genealoge?"

"Es ist mein Hobby, wenn Sie so wollen. Nach der Wende musste ich mir ja eine Beschäftigung suchen, nachdem ich nicht mehr für den Staat arbeiten durfte und mich plötzlich keiner mehr haben wollte."

"Deshalb auch die Frage nach den Briefen?"

"Ich hatte mich schon gewundert, dass sich das BKA nun plötzlich doch dafür zu interessieren scheint, was ich schreibe. Es geht um meine Vergangenheit in der DDR. Ich möchte einfach nur erreichen, dass wir genauso behandelt werden, wie wir es verdienen. Schließlich waren wir damals genau wie Sie heute im Staatsdienst und wir haben auch nur für den Staat gearbeitet, in dem wir gelebt haben, weil wir von dem überzeugt waren, was uns gesagt wurde. Bevor ich jetzt aber wieder mit einem neuen Vortrag beginne, überlasse ich Ihnen lieber wieder das Reden. Schließlich k

Langtext

Ein Toter in einer Berliner Vorstadtvilla. Nichts Besonderes für einen Kriminalanalysten. Aber warum ist das Opfer nackt? Und was hat es mit dem merkwürdigen Raum auf sich, in dem der Junge gefunden wird? Die Nachforschungen haben einen größeren Einfluss auf die Zukunft der Ermittler als zunächst angenommen.
Ólafur Davídsson sieht sich immer wieder mit seiner eigenen Jugend konfrontiert, die alles andere als perfekt war. Plötzlich steht die Welt auf dem Kopf und eine zweite Jugend ist für ihn scheinbar zum Greifen nahe.
Erst als der Fall schon fast gelöst ist, erkennt Ólafur Davídsson, wer die Kosten für den Schönheitswahn und den Traum von einer ewigen Jugend tragen muss.
Spätestens jetzt steht jeder vor der Frage: Wie weit würde ich dafür gehen, in einem jungen und makellosen Körper neu anfangen zu können?

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