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Zeitschriften Cover

Österreichische Zeitschrift für das
ÄRZTLICHE GUTACHTEN

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2308-7552
Reihe: Österr. Zeitschrift f.d. ärztliche Gutachten (DAG)
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2018
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Christina Wehringer
 
Medizinische Leitlinien – Anwendung, Hürden, Kritik
Evidenzbasierte Leitlinien; Empfehlungsgrade; Anwendungsbereich; medikalisierte Gesellschaft; Publikationsbias.
Der Beitrag stellt evidenzbasierte Leitlinien und ihre methodisch gesicherten Entwicklungsverfahren vor und geht auf den noch nicht erfassten Bereich der Präzisionsmedizin ein. In welchen Bereichen der Medizin werden Leitlinien angewendet und welche Hürden müssen dabei erwartet werden? Abschließend wird auf einzelne Kritikpunkte bei der Anwendung von Leitlinien eingegangen.
Michael Kunze
Leitlinien, Richtlinien, Checklisten – Hilfe oder Verirrung?
Leitlinien; EBM; Richtlinien; Checklisten; klinische Expertise.
Das medizinische Wissen nimmt laufend zu. Ärzte müssen sich, um ihre Patienten optimal zu betreuen, um Gutachten am Stand des medizinischen Wissens zu erstellen, stetig fortbilden. Leitlinien haben einen hohen Stellenwert bei der Fortbildung. Richtlinien, Fortbildungsunterlagen und Checklisten erleichtern die tägliche Arbeit. Unverzichtbar wichtig ist jedoch die klinische Erfahrung. Das Einbeziehen externer Evidenz in diese klinische Erfahrung schützt vor veraltetem Wissen.
Klaus-Rudolf Pirich, Christina Wehringer
 
Wer schützt Gutachter?
Schadenersatzrecht; Kausalität; Rechtswidrigkeit; Verschulden; Analogie zu Risikohaftung von Auftrag- und Dienstgeber; Privatversicherungen.
Wer zahlt, wenn Gutachtern bei ihrer Begutachtungstätigkeit Schäden an Gesundheit oder Vermögen entstehen? Basierend auf den Grundlagen des österreichischen Schadenersatzrechts werden anhand realer Fallbeispiele aus der gutachterlichen Praxis Lösungsmöglichkeiten erörtert.
Eva Palten, Co-Autorin: Anja Wyrobek
 
Anamnese und klinischer Untersuchungsbefund sind Grundlagen des Gutachtens – worauf kommt es an?
Gutachten im engeren Sinn; Befund; Anamnese; Untersuchungsbefund; Schlussfolgerung.
Grundlagen des ärztlichen Gutachtens sind eine exakte Befundaufnahme, die Erhebung der Anamnese und der körperliche Untersuchungsbefund. Der Artikel ruft in Erinnerung, welche anamnestischen Angaben und welche Untersuchungen wichtig sind. Abschließend wird dargelegt, wie der Gutachter seine Schlussfolgerungen, das Gutachten im engeren Sinn, darlegen muss, was ein Beispiel aus der Praxis verdeutlicht.
Christina Wehringer
 
Therapiekonzept „Narrenturm“
Miasmen; Geisteskrankheit; therapeutischer Kamin; Narrenturm.
Das Rätselhafte der (Geistes-)Krankheiten beschäftigt die Menschheit seit je. Die Erklärungsversuche reichten von Gottesstrafe über teuflische Besessenheit bis hin zur Miasmentheorie. Diese wurde im 18. Jahrhundert wieder aufgegriffen und war die theoretische Grundlage eines Therapiekonzeptes des „Ausleitens miasmenhaltiger Luft“ des Erkrankten und praktischer Grundstein zum Erbau des Wiener „Narrenturms“. Ein Konzept, das kläglich scheiterte. Der Narrenturm ist heute ein Museum, aber vor allem Mahnmal des Umgangs der Medizin und der Gesellschaft mit psychisch Erkrankten.
Christian Reiter
 
Absetzbarkeit von Versicherungsbeiträgen
Versicherungsbeiträge; Werbekosten; Betriebsausgaben; Sonderausgaben.
Versicherungsbeiträge können als Werbekosten für angestellte und als Betriebskosten für freiberufliche Ärzte steuerlich geltend gemacht werden. Bestimmte Versicherungsbeiträge können (nur mehr) bis 2021 steuerlich abgesetzt werden.
Hans-Georg Goertz
 
Rechtsprechung für Gutachter
Aufklärung durch Nichtarzt über Ärzten vorbehaltene Tätigkeit.
Eine Kosmetikerin, die – ohne über entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten zu verfügen – ärztliche Vorbehaltstätigkeiten ausführt, muss über diese Mängel aufklären, ansonsten eine allfällige Einwilligung in die Behandlung unwirksam ist.
§ 25 Abs. 3 GebAG
OGH 27. 9. 2017, 9 Ob 49/17x
Johannes Zahrl
Verletzung der ärztlichen Dokumentationspflicht.
Die Verletzung der ärztlichen Dokumentationspflicht hat im Prozess (bloß) beweisrechtliche Konsequenzen.
§ 25 Abs. 3 GebAG
OGH 27. 9. 2017, 7 Ob 70/17w
Johannes Zahrl
Gebührenanspruch bei unvollendet gebliebener Sachverständigentätigkeit.
Gem § 25 Abs. 3 GebAG hat der Sachverständige, wenn seine Tätigkeit aus seinem Verschulden unvollendet geblieben ist, keinen, sonst nur einen Anspruch auf die seiner unvollendeten Tätigkeit entsprechende Gebühr.
§ 25 Abs. 3 GebAG
OLG Graz 26. 9. 2017, 6 R 13/17
Johannes Zahrl
 
Einschätzungsverordnung (EVO) mit ergänzenden Erläuterungen für Ärzte
Abschnitt 2: Muskel-, Skelett- und Bindegewebssystem.
Grundlage der Ausführungen dieser Rubrik ist die Einschätzungsverordnung und das Handbuch zur Einschätzungsverordnung des Sozialministeriums, ausgewählt und bearbeitet von der Chefredakteurin.
Christina Wehringer