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Zeitschriften Cover

Österreichische Zeitschrift für das
ÄRZTLICHE GUTACHTEN

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2308-7552
Reihe: Österr. Zeitschrift f.d. ärztliche Gutachten (DAG)
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2017
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Christina Wehringer
 
Erstellung des Leistungskalküls im Pensionsfeststellungsverfahren – Methodik und Fallstricke aus psychologischer Sicht
Körperliche, kognitive, emotional-motivationale Funktionsparameter; Steuerungsfähigkeit; Anstrengungsbereitschaft.
Die Ermittlung des Leistungskalküls bei psychischen Störungen in Pensionsfeststellungsverfahren erfordert neben Maßnahmen zur Validierung der Beschwerden auch eine differenzierte Messung und Bewertung der für die Leistungsbeurteilung relevanten Funktionen. Der Beitrag stellt, aus psychologischer Sicht, Möglichkeiten einer differenzierteren Bewertung von körperlichen, kognitiven, emotional-motivationalen und sozialen Funktionsparametern vor und geht dabei auch auf eine effiziente Begutachtung durch berufsbezogene Gewichtung der jeweils erforderlichen Fähigkeiten ein.
Ralf Dohrenbusch
MELBA©, ein Dokumentationsinstrument zur Leistungsbeurteilung im Pensionsfeststellungsverfahren der PVA – die Praxis
MELBA©; Schlüsselqualifikation; IDA-Fähigkeitsdiagnostik; Profilwert; Anforderungsprofil.
Die bisher verwendeten Kriterien bei der Erstellung des psychisch-geistigen Leistungskalküls bilden nicht ausreichend differenziert die Realität der Arbeitsanforderungen der heutigen Zeit ab. Daher kommt in der Pensionsversicherungsanstalt seit 1. 1. 2017 das Dokumentationssystem MELBA© zum Einsatz. Der Beitrag stellt die praktische Anwendung dieses Instrumentariums vor.
Klaus-Rudolf Pirich
 
Von der Richtsatzverordnung zur Einschätzungsverordnung
Richtsatzverordnung; RSVO; MdE; Einschätzungsverordnung; EVO; GdB.
Die Richtsatzverordnung diente ursprünglich zur Feststellung der Schwere von kriegsbedingten Erkrankungen und Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt, der MdE. Der Anwendungsbereich wurde zunehmend auf allgemeine (zivile) Bereiche der Sozial- und Behindertenpolitik ausgedehnt, die letztlich Hauptanwendungsbereich wurden. Hinzu kam, dass sich seit den 1960er-Jahren die Arbeitsmarktbedingungen und vor allem auch das medizinische Wissen gravierend verändert haben. Daher wurde ein neues Instrumentarium, die Einschätzungsverordnung, entwickelt. Ihre Eckpunkte und den Weg dorthin beleuchtet dieser Beitrag.
Christina Wehringer
 
Typische neurologische Gangstörungen im Alter
Gangstörung; Klassifikation nach Nutt und Marsden; Qualität des Gangs.
Der Artikel fasst exemplarisch die wichtigsten (häufigsten) neurologisch bedingten Gangstörungen zusammen. Die Übersicht beschreibt klinisch hilfreiche differenzialdiagnostische Merkmale, die bereits eine erste diagnostische Zuordnung ermöglichen. Eine tabellarische Zusammenfassung erleichtert die „Blickdiagnose“ anhand des Gangbilds.
Birgit Glawar-Morscher
 
Die forensische Bedeutung des „Nabelfussels“ und des „Zehenkas“
Revenstorf’sche Probe; Kieselalgen; Grünalgen; Wollfaser; Kunststofffaser.
Bereits seit der vorletzten Jahrhundertwende ist bekannt, dass Mikroorganismen und Fremdkörper aus dem Ertrinkungsmedium bei der Aspiration aufgenommen werden und in die Alveolen gelangen. Mit der mikroskopischen Untersuchung des Lungenabstreifsafts gelingt auf diese Weise der Nachweis des Todes durch Ertrinken. Die Analyse der „Fremdpartikel“ trägt zur Aufklärung des Tathergangs bei.
Christian Reiter
 
Innergemeinschaftlicher Erwerb
UID; innergemeinschaftlicher Erwerb; Vorsteuer.
Werden Anschaffungen für das Unternehmen nicht in Österreich, sondern im EU-Ausland getätigt, spricht man von einem innergemeinschaftlichen Erwerb. Anhängig von der jeweiligen Umsatzsteuer und der Frage, ob umsatzsteuerbefreite oder umsatzsteuerpflichtige ärztliche Leistungen erbracht werden, erfolgt die Versteuerung. Der Artikel gibt einen Überblick.
Hans-Georg Goertz
 
Rechtsprechung für Gutachter
Aufklärung über Behandlungsalternativen.
Stehen für den konkreten Behandlungsfall mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Behandlungsmethoden zur Verfügung, die gleichwertig sind, aber unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen haben, so ist über die zur Wahl stehenden Alternativverfahren zu informieren.
Art. 1 Abschnitt A Z 2 Genfer Flüchtlingskonvention
OGH 28. 3. 2017, 8 Ob 27/17d
Johannes Zahrl
Zusammentreffen von Schmerzengeldansprüchen (eigene körperliche Verletzung und Trauerschmerz mit Krankheitswert aufgrund des Ablebens eines nahen Angehörigen).
Bei der Bemessung des Schmerzengelds ist der Gesamtkomplex der Schmerzempfindung unter Bedachtnahme auf die Dauer und Intensität der Schmerzen nach ihrem Gesamtbild, auf die Schwere der Verletzung und auf das Maß der psychischen und physischen Beeinträchtigung des Gesundheitszustands zu berücksichtigen.
Art. 1 Abschnitt A Z 2 Genfer Flüchtlingskonvention
OGH 28. 3. 2017, 2 Ob 217/16z
Johannes Zahrl
Anforderungen an Sachverständigengutachten.
Eine Sachverständigenäußerung, die sich in der Abgabe des Urteils erschöpft, aber weder die Tatsachen, auf die sich das Urteil gründet, noch die Art, wie diese Tatsachen ermittelt wurden, nachvollziehbar erkennen lässt, ist mit einem wesentlichen Mangel behaftet und als Beweismittel unbrauchbar.
Art. 1 Abschnitt A Z 2 Genfer Flüchtlingskonvention
VwGH 22. 3. 2017, Ra 2016/19/0350
Johannes Zahrl
 
Einschätzungsverordnung (EVO) mit ergänzenden Erläuterungen für Ärzte
Anwendungshinweise EVO; GdB; Gesamt-GdB; Abschnitt 01 Haut.
Grundlage der Ausführungen dieser Rubrik sind die Einschätzungsverordnung und das Handbuch zur Einschätzungsverordnung des Sozialministeriums, ausgewählt und bearbeitet von der Chefredakteurin.
Christina Wehringer