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Zeitschriften Cover

Österreichische Zeitschrift für das
ÄRZTLICHE GUTACHTEN

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2308-7552
Reihe: Österr. Zeitschrift f.d. ärztliche Gutachten (DAG)
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2018
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Christina Wehringer
 
Rechtsanspruch auf Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation und Rechtsanspruch auf Krankenbehandlung: ein Abgrenzungsproblem?
Medizinische Rehabilitation mit und ohne Rechtsanspruch; verantwortliche SV-Träger.
Der Beitrag zeigt einen vielfach noch unbeachteten Aspekt der Rehabilitation vor Pension auf. Die Neuregelungen des SRÄG 2012 entfalten nicht nur für die Versicherungsträger und die Versicherten eine große Herausforderung. Sie werden Gerichte, Juristen sowie medizinische Gutachter noch intensiv mit rechtlichen und medizinischen Abgrenzungsfragen konfrontieren. Im Beitrag werden die Eckpunkte der Rechtsgrundlagen zur „medizinischen Rehabilitation“ und zur „medizinischen Krankenbehandlung“ übersichtlich für Sachverständige zusammengefasst.
Walter Pöltner
Rehabilitation bei Depressionen und Angststörungen – diagnostisch-therapeutische Aspekte
Depression; Angststörungen; rezidivierende Störungen; psychiatrische Rehabilitation Phase II und Phase III.
Der Beitrag stellt die Möglichkeiten und Wege psychiatrischer Rehabilitation im Anschluss an die Akutbehandlung der häufigsten psychischen Störungen – Depression und Angststörung – vor. Die bewährten interdisziplinären Methoden der Rehabilitation dieser beiden Erkrankungsformen werden mit Blickwinkel auf stationäre und ambulante Behandlung erörtert.
Michael Bach, Werner Schöny
Rehabilitation bei Depressionen und Angststörungen – gutachterliche Aspekte
Affektive Störungen; Angststörungen; Rehabilitationsfähigkeit; Rehabilitationsprognose.
Bei der medizinischen und beruflichen Rehabilitation bei affektiven Störungen und Angststörungen steht – basierend auf einer unverzichtbaren psychopathologisch-funktionalen Diagnostik nach bewährten Manualen – aus gutachterlicher Sicht das Erreichen einer realistischen beruflichen (Wieder-)Eingliederung im Zentrum des Entscheidungsprozesses.
Reinhard Haller
 
Neuropsychologische Abklärung bei Demenzverdacht – wozu?
Methode, Anwendungsbereich und Stellenwert der modernen Neuropsychologie in der Demenzabklärung.
Demenz, Demenzvorstufe oder nichtdementielle Erkrankung ist die häufig gestellte Frage, wenn kognitive Defizite bei älteren Menschen abgeklärt werden müssen. Neuropsychologische Befunde helfen, diese Frage zu klären. Die Neuropsychologie leistet gute Beiträge v.a. dort, wo es um die Feststellung, Spezifizierung und Bewertung einer Demenz geht, aber auch bei differentialdiagnostischen Überlegungen.
Thomas Benke
Vermeidung von Arzthaftung bei Aufklärung und Behandlung
§§ 1295ff ABGB; Arzthaftung; Haftungsvermeidung; Haftungsreduktion; Risikomanagement; Behandlungsfehler; Aufklärung.
Die Anfänge des Medizinrechts sind untrennbar mit dem Haftungsrecht verbunden. Diese Assoziation ist nach wie vor in den Köpfen, auch wenn das Medizinrecht mittlerweile ein breites Spektrum von Gebieten umfasst und das Haftungsrecht nur einen Teilaspekt bildet. Jeder einzelne Haftungsfall ist unangenehm, sowohl für den Verursacher als auch für den Betroffenen. Im Gesamten muss man aber auch sehen, dass potenzielle Haftung doch ein wesentlicher Eckpfeiler für die Gewährleistung von Qualität ist. Gerade die Gefahr der Haftung hat es mit sich gebracht, dass sinnvolle Strategien entwickelt wurden, Haftungsfälle von vornherein zu vermeiden.
Matthias Neumayr
 
Erschwerniszuschlag nach dem Bundespflegegeldgesetz (BPGG) für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Erschwerniszuschlag; schwere Verhaltensstörung; schwerstbehinderte Kinder/Jugendliche.
Der Erschwerniszuschlag ist eine eigenständige Pflegemaßnahme nach dem BPGG und immer dann zu berücksichtigen, wenn Funktionsstörungen die Pflegesituation insgesamt besonders belasten. Bei Erwachsenen sind das schwere kognitive und/oder psychische Störungen und eine schwere Verhaltensstörung. Bei Kindern und Jugendlichen sind das zwei voneinander unabhängige schwere Funktionseinschränkungen.
Christina Wehringer
 
Beethovens Tod – fahrlässige Tötung durch ärztlichen Kunstfehler? (Teil II)
Blei als Arzneimittel; Bleipflaster; Bleizucker und Bleisalze im Weinbau; Beethovens Erkrankungen.
In dieser Fortsetzung des Beitrags aus Heft 1/2015 werden die Anwendung bleihältiger Arzneien zur Zeit Ludwig van Beethovens und deren Indikationen erörtert. Anhand der Vorgeschichte, des Obduktionsprotokolls und der heutigen Messungen des Bleigehalts in Beethovens Haaren lassen sich Rückschlüsse auf Beethovens Erkrankungen ziehen und kann eine zeitgemäße, sachgerechte Behandlung bestätigt werden.
Christian Reiter
 
Arzt und Betriebsprüfung
Betriebsprüfung der Arztordination; Arztgeheimnis.
Der Beitrag stellt kompakt die einzelnen Schritte einer Steuerprüfung in einer Arztordination vor und weist darauf hin, worauf bereits im Vorfeld besonders zu achten ist.
Hans-Georg von Goertz
 
Rechtsprechung für Gutachter
Keine Überprüfung durch das Gericht, ob es objektiv möglich wäre, die Leistung des Sachverständigen in einem kürzeren Zeitraum zu erbringen.
Nach ständiger Rechtsprechung ist bei der Gebührenberechnung von den vom Sachverständigen angegebenen Stunden auszugehen, solange deren Unrichtigkeit nicht bewiesen ist.
OLG Wien 19. 12. 2014, 2 R 203/14h
Johannes Zahrl
Besonders zeitaufwendige körperliche Untersuchung.
Eine Honorierung nach § 43 Abs. 1 lit. d GebAG steht nur bei einer besonders zeitaufwendigen, körperlichen, neurologischen oder psychiatrischen Untersuchung mit eingehender Begründung des Gutachtens zu.
OLG Wien 4. 2. 2015, 18 Bs 35/15a
Johannes Zahrl
Aufklärungspflicht vor Verschreibung der Antibabypille.
Keine Aufklärungspflicht über medizinisch nicht indizierte Behandlungs- bzw. Untersuchungsmethoden.
OGH 22. 7. 2014, 9 Ob 45/14d
Johannes Zahrl