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Zeitschriften Cover

Österreichische Zeitschrift für das
ÄRZTLICHE GUTACHTEN

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2308-7552
Reihe: Österr. Zeitschrift f.d. ärztliche Gutachten (DAG)
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2017
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Christina Wehringer
 
Burnout – eine Annäherung für gutachterlich tätige Ärzte
Diagnostische Methoden zur Objektivierung der Leistungsdefizite beim Burnout-Syndrom.
Das Burnout-Syndrom ist keine Diagnose, sondern eine Summe unterschiedlicher Symptome. Abhängig vom Ausmaß und dem Zusammenwirken liegen drei Schweregrade mit korrelierenden Leistungseinschränkungen vor. Der Beitrag stellt praktisch bewährte diagnostische Instrumente zur Objektivierung der Symptome, des Krankheitswerts und der Leistungseinschränkungen vor.
Dietmar Bayer, Co-Autoren: Christoph Ebner, Erich Hotter, Hans-Peter Kapfhammer, Markus Magnet, Walter Wurm
Neue Perspektiven der Erfassung von Burnout aus Sicht der Psychiatrischen Diagnostik – Vorschlag einer Stadieneinteilung für die Begutachtung
Stadien-Einteilung des Burnouts; Drei-Stadien nach Musalek und Zeidler.
Burnout ist ein prozesshaftes Geschehen, so die übereinstimmende Aussage der Fachleute. Ein neuer Ansatz der Autoren ist die Hypothese, dass Burnout phänomenologisch im Gesunden beginnt und im Kranken endet. Ausgehend von diesem Kontinuum lassen sich drei Stadien mit typischen Symptomen definieren und die jeweils passenden und notwendigen Interventionen ableiten. An einem Diagnoseinstrumentarium – BODI – wird gearbeitet.
Michael Musalek, Co-Autoren: Ute Arndorfer, Raphaela Zeidler
Psychiatrische Rehabilitation bei Burnout – Möglichkeit und Grenzen
Therapeutische Methoden der psychiatrischen Rehabilitation.
Der Beitrag beschreibt einführend Grundprinzipen der psychiatrischen Rehabilitation bei Burnout. Weiterführend werden unterschiedliche Behandlungsmethoden und Konzepte vorgestellt. Anhand typischer Patientengruppen werden die wichtigsten medizinischen und beruflichen Reha-Maßnahmen bei den häufigsten „Burnout-assoziierten“ Krankheitsbildern erörtert.
Gerhard Lenz, Co-Autoren: Nina Pintzinger, Thomas Platz, Rafael Rabenstein, Birgit Senft
 
Einzel- und Gesamteinschätzung (Gesamt-MdE) in der gesetzlichen Unfallversicherung I
Gutachterliche Kriterien zur Erstellung der MdE und Gesamt-MdE.
In diesem Beitrag werden die Grundsätze für ärztliche Gutachter zur Einschätzung der MdE und der Gesamt-MdE und anhand praktisch orientierter Fallbeispiele vorgestellt und erläutert.
Walter Titze
 
Anleitung – Beaufsichtigung – Motivationsgespräch: der entscheidende Unterschied bei der Begutachtung nach dem BPGG
Permanente Anwesenheit der Pflegeperson bei Anleitung und Beaufsichtigung; Motivationsgespräch als übergreifende Betreuungsmaßnahme ohne unmittelbare Anwesenheit der Betreuungsperson.
Bei Gutachten zur Ermittlung des Pflegebedarfs nach dem Bundespflegegeldgesetz (BPGG) kommt es bei der Berücksichtigung von Pflegemaßnahmen wegen psychischer Behinderungen, Lernbehinderungen oder psychiatrischer Erkrankungen immer wieder zu Unklarheiten. Die Begriffe Motivation (Motivationsgespräch), Anleitung und Beaufsichtigung werden in diesem Beitrag näher beleuchtet.
Christina Wehringer
 
(M)ein Schutzengel
Vernunft und Emotion, die Grundpfeiler des Handelns.
Die Vernunft des Menschen verleiht dem Wahrgenommenen Bedeutung, indem sie einen universellen Zusammenhang herstellt und das Handeln des Menschen prägt. Emotionen und Triebe beschränken dieses durch die Vernunft bestimmte Handeln. Erst die Eigenbeobachtung und Reflexion des eigenen Handelns führen zu Einsicht und innerer Reife. Der Beitrag verdeutlicht die Verschränkung von Vernunft mit Erlebtem und Emotionen im menschlichen Handeln.
Christian Reiter
 
Steuersenkende Maßnahmen zum Jahresende
Gewinnfreibetrag; vorgezogene Betriebsausgaben; Spenden; Weihnachtsgeschenke; Betriebsveranstaltungen.
Mit dem Jahresende naht die letzte Gelegenheit, steuersenkende Maßnahmen für das Jahr 2014 zu treffen. Der Artikel informiert über Möglichkeiten, für das Veranlagungsjahr 2014 noch Steuern sparen zu können.
Hans-Georg von Goertz
 
Rechtsprechung für Gutachter
Grundsätzlicher Vorrang wissenschaftlich anerkannter schulmedizinischer Behandlungsmethoden gegenüber „Außenseitermethoden“.
Ist eine Krankheit durch schulmedizinische Maßnahmen gut zu behandeln, gibt es an sich keinen Anlass für die Finanzierung von „Außenseitermethoden“ im Sinne einer komplementärmedizinischen bzw. alternativen Behandlung durch die Krankenkasse.
§ 133 Abs. 2 ASVG
OGH 23. 4. 2014, 10 ObS 26/14t
Johannes Zahrl
Die ärztliche Aufklärungspflicht darf nicht überspannt werden.
Es hieße die ärztliche Aufklärungspflicht wesentlich zu überspannen, über die festgestellte Aufklärung hinaus auch noch eine weitere Aufklärung über die konkrete Bedeutung allfällig verwirklichter Operationsrisiken auf das tägliche Leben des Patienten zu verlangen.
OGH 25. 6. 2014, 3 Ob 94/14s
Johannes Zahrl
Der Honoraranspruch des Sachverständigen richtet sich nicht nach der Qualität der Erfüllung des erteilten Auftrags.
Schlüssigkeit, Nachvollziehbarkeit, Beweiskraft und Richtigkeit eines Gutachtens sind keine relevanten Parameter für die konkrete Gebührenbemessung.
§ 25 Abs. 1 GebAG
OLG Innsbruck 25. 8. 2014, 5 R 25/14
Johannes Zahrl