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Zeitschriften Cover

Österreichische Zeitschrift für
PFLEGERECHT

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2079-0953
Reihe: Österr. Zeitschrift f. Pflegerecht (ÖZPR)
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2017 - mehr unter http://oezpr.manz.at
Pflegerechtstag in Wien am 27. 4. 2017 – sichern Sie sich einen der letzten Plätze!
Dr. Martin Greifeneder, Dr. Klaus Mayr, LL.M.
 
Intro
Neues vom Gesundheitsberuferegister
Christian Gepart, Meinhild Hausreither und Klaus Mayr
Pflegerische und ärztliche Tätigkeiten im Behindertenbereich – wie ist die Rechtslage?
Information des BMGF und Rechtslage des ÄrzteG 1998.
Der Beitrag beinhaltet in einem ersten Teil die Information des BMGF zu pflegerischen Tätigkeiten im Behindertenbereich. Im zweiten Teil wird die Rechtslage des ÄrzteG 1998 zu ärztlichen Tätigkeiten in diesem Bereich dargelegt.
Dr.in Meinhild Hausreither, Mag.a Alexandra Lust
Änderungen im Gesundheitsberuferegister (GBRG-Novelle 2017) – gebührenfreie Registrierung!
Beginn der Eintragung verschoben.
Am 30. 3. 2017 wurde im Nationalrat eine Novellierung des GBRG mit folgendem Inhalt beschlossen: Verschiebung des Beginns der Eintragungen in das Gesundheitsberuferegister und Verlängerung der Entscheidungsfrist in der Anfangsphase; diverse Anpassungen betreffend die Meldungen, vorzulegende Unterlagen etc; Ruhen als Berufseinstellung.
Dr. Klaus Mayr, LL.M.
Rechtsprechung
Krankengeldzuschuss nach dem Kollektivvertrag der Oö Ordensspitäler.
Wird ein Arbeitnehmer in den ersten fünf Jahren des Arbeitsverhältnisses während eines Krankenstands gekündigt, so erhält er den kollektivvertraglichen Krankengeldzuschuss auch über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus bis zu 84 Kalendertage.
§§ 8, 9 AngG; § 5 EFZG
OGH 26. 1. 2017, 9 ObA 164/16g
Dr. Klaus Mayr, LL.M.
 
Intro
Martin Greifeneder und Johannes Rudda
Die Gesundheit Österreich GmbH stellt sich vor
Gestaltende Aspekte der Gesundheitspolitik.
Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den Aufgaben der Gesundheit Österreich GmbH und gibt einen Einblick in gestaltende Aspekte der Gesundheitspolitik mit unterschiedlichem Bezug zu Gesundheits- und Krankenpflegeberufen. Nach einem einführenden allgemeinen Teil werden ausgewählte Projekte vorgestellt und der besondere Bezug zu Gesundheits- und Krankenpflegeberufen erörtert.
Mag.a Regina Aistleithner, Reinhard Buchinger, MSc
Sozialbericht 2015–2016: Aktivitäten des Sozialministeriums und Analysen
Soziale Maßnahmen und Ausgaben.
Der jüngst erschienene Sozialbericht bietet nicht nur einen Leistungsnachweis der einzelnen Sektionen des Sozialministeriums, sondern auch Beiträge über die österreichischen Sozialausgaben, die Einkommensverteilung sowie den Mittelstand in Österreich. Letztlich gibt es zwei Analysen zur Verteilung der Arbeitszeit und die Auswirkungen technologischer Veränderungen auf die Arbeitswelt.
Prof. Dr. Johannes Rudda
Fragen aus der Praxis
Wird im Rahmen der Pflegegeldeinstufung bei bettlägerigen Personen die Mobilitätshilfe im weiteren Sinn dennoch berücksichtigt?
Dr. Martin Greifeneder
Ab welchem Alter ist ein blind geborenes Kind aufgrund dieser Beeinträchtigung diagnosebezogen in die Pflegegeldstufe 5 einzustufen?
Dr. Martin Greifeneder
 
Intro
Rechtlich saubere Freiheitsbeschränkung?
Michaela Schweighofer, Hans Peter Zierl und Stefan Koppensteiner
Rechtlich saubere Freiheitsbeschränkungen
Was Pflegepersonal und Ärzte über direkte, räumliche und chemische Fixierungen wissen müssen.
Wie schon in ÖZPR 2016/110, 178, erörtert, kann die psychisch und physisch sehr anspruchsvolle Arbeit in Pflegeheimen an die Grenzen der Kraft des Personals gehen. Unabhängig von der Persönlichkeit der zu Pflegenden ist das Arbeitspensum in Heimen ein Maximales. Hinzu kommt, dass insbesondere für das Pflegepersonal die Entlohnung ihrer harten Arbeit auf ein Minimum gesetzt wird, so wie es im Sozialsektor leider Usus ist. Das ist eine Ausgangsbasis, bei welcher es selbst für Außenstehende verständlich ist, wenn das Zumutbare und Erforderliche der Maßstab für das Pflegepersonal wird. Dennoch sollte auch hier stets darauf geachtet werden, dass insbesondere die Würde und die Selbständigkeit der zu Pflegenden nicht eingeschränkt werden. Was aber tun, wenn Voraussetzungen vorliegen, bei welchen das Gesetz (konkret das HeimAufG) verlangt, dass der zu Pflegende fixiert wird?
Dr.in Tamara Bachler, PLL.M.
Zum Einsichtsrecht der Bewohnervertretung in die Pflegedokumentation gemäß HeimAufG
Einsichtsrecht.
Anfragen an die Autoren bei Fortbildungsveranstaltungen und an die Redaktion der ÖZPR zeigen, dass das Einsichtsrecht der Bewohnervertretung in die Pflegedokumentation, die Krankengeschichte und andere Aufzeichnungen über betreute oder gepflegte Personen in Einrichtungen, die dem Geltungsbereich des HeimAufG unterliegen, Probleme aufwirft und bis heute nicht endgültig geklärt ist.
Dr. Hans Peter Zierl, MMag.a Michaela Schweighofer
Rechtsprechung
Bedarfsmedikation laut Pflegeblatt als Freiheitsbeschränkung?
Der Oberste Gerichtshof (OGH) behandelte in seiner Entscheidung vom 13. 10. 2016, 7 Ob 137/16x, eine Reihe materiell-rechtlicher und verfahrensrechtlicher Themen des Heimaufenthaltsrechts. Für die tägliche Praxis in Altenheimen, Behinderteneinrichtungen und Krankenanstalten ist wohl die Frage, ob eine nur im Pflegeblatt vorgesehene Bedarfsmedikation eine Freiheitsbeschränkung im Sinne des § 3 Abs 1 HeimAufG darstellt, von besonderem Interesse.
§ 3 Abs 1 HeimAufG
OGH 13. 10. 2016, 7 Ob 137/16x
HR Dr. Hans Peter Zierl
Fragen aus der Praxis
Hat die von einem Bewohner namhaft gemachte Vertrauensperson ein Einsichtsrecht in dessen Pflegedokumentation?
HR Dr. Hans Peter Zierl
Müssen Bewohner der Einsichtnahme in die Dokumentation durch die Bewohnervertreter zustimmen?
HR Dr. Hans Peter Zierl
Ist das HeimAufG anzuwenden, wenn in einer kleinen Einrichtung vorübergehend nur zwei psychisch kranke Personen wohnen?
HR Dr. Hans Peter Zierl
 
Intro
„Indexierung“ der Familienbeihilfe – auch für ausländische Pflegekräfte(?)
Matthias Neumayr und Walter J. Pfeil
Auswirkungen der GuKG-Novelle 2016 auf die Pflegeorganisation im extramuralen Setting
Speziell im Hinblick auf § 14 GuKG – pflegerische Kernkompetenz/Pflegeprozess.
Die stetige Zunahme gerontologisch bedingter Gesundheits- und Krankheitszustände stellt Pflegepersonen aller Berufssparten vor neue Herausforderungen. Spätestens im Zuge der GuKG-Novelle ist nunmehr der Paradigmenwechsel im Berufsbild und -verständnis beruflicher Pflege vollzogen. Im Zentrum eines neuen Pflegeverständnisses stehen der pflegebedürftige Mensch und damit dessen subjektives Erleben gesundheitlicher Einschränkungen. Solange allerdings diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen die jahrelang ausgeübte Arzt-Assistenz über ihre eigenverantwortliche berufliche Kernkompetenz stellen, die seit der Novelle des GuKG im Juli 2016 explizit gesetzlich verankert ist, wird diese neue patientenzentrierte Perspektive ihre Wirkung nur mühsam in der Pflegepraxis entfalten können. Dieser Aspekt macht sich in der Versorgungsqualität pflegebedürftiger Personen und von deren Angehörigen bemerkbar. Welche Auswirkungen sich auf Pflegepersonen vordergründig in der mobilen Pflege ergeben können, soll nachfolgender Artikel aufzeigen.
Mag.a Christine Bretbacher, BA MA
Auswirkungen der GuKG-Novelle 2016 auf die Haftung
Bedeutet Gesamtverantwortung eine Änderung der Haftung?
Durch die GuKG-Novelle 2016 wurde der Kompetenzbereich des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege geändert und mit der Pflegefachassistenz ein neuer Pflegeberuf eingeführt. Diese Novelle rückt auch (bestehende) Fragen der Haftung der Angehörigen von Berufen nach dem GuKG wieder in den Blickpunkt.
Mag. Fabian Schaup